Smartphone-Detox-Coaching

„Nur mal eben draufschauen“. Laut einer aktuellen Studie von Google schauen Menschen pro Tag 120 Mal auf ihr Smartphone. Es ist das erste internetfähige technische Gerät, das die meisten von uns als Erweiterung ihres eigenen Körpers akzeptieren. Es ist mit seinen zahlreichen Apps längst zu unserem Gedächtnis geworden.
Viele Menschen greifen automatisch nach ihrem vertrauten Freund, ohne genau zu wissen, was sie eigentlich suchen. Pling-Geräusche, Eilmeldungen, blinkende WhatsApp-Nachrichten suggerieren Spass und Unterhaltung. So brennt sich ganz subtil das Gefühl in uns ein, dass immer etwas passiert, wenn wir nach dem Gerät greifen. Als Reaktion schüttet unser Körper sofort Belohnungs-Hormone aus, egal ob die Benachrichtigung nun sinnvoll war oder nicht. Dadurch wächst der Reflex, immer öfter zu gucken, was sich auf dem Handy getan hat. Schnell vergessen wir, dass wir uns gar nicht mit einem real anwesenden Menschen unterhalten.
Welche Auswirkungen hat das Handy auf unseren Körper? Dem Gehirn fehlt vor allem das dreidimensionale Raumerleben mit einem echten Gesprächspartner. Wenn wir auf unser Smartphone schauen, zwängen wir unseren Blick auf ein kleines Viereck, unsere Augen sind starr. So reagieren wir nur unter großem Stress. Dadurch, dass bei Stress die Aktivität im präfrontalen Cortex stark reduziert wird, bleibt uns kaum eine Möglichkeit, unseren Verstand einzusetzen und uns selbst in unserem Verhalten zu steuern. Der automatisierte Greifreflex mit Tunnelblick hat sich in uns verselbständigt.

Was kann ein Smartphone-Detox-Coaching leisten?

  • Abbau eines überhöhten Stress-Levels – das „negative“ Gestresstsein durch das Handy genauso wie das „positive“
  • Die Emotionen pendeln sich wieder auf ein normales Niveau ein
  • Die innere Gelassenheit im Umgang mit digitalen Medien wächst
  • Die Selbstbestimmtheit zurückzugewinnen
  • Wieder Herr/Frau über die eigene Zeit zu werden
  • Neue Handlungsstrategien zum Umgang mit dem Smartphone im Job und im Privatleben zu erlernen